Internationaler Chorwettbewerb im Landkreis Miltenberg - Biographien
Internationaler Chorwettbewerb im Landkreis Miltenberg

Klaus G. MüllerKlaus Georg Müller

Chordirektor, Leiter des Vocalensembles und des FESTIVALCHORS sowie künstlerischer Leiter des Internationalen Chorwettbewerbes im Landkreis Miltenberg, erhielt seine Ausbildung am Dalberg-Musikgymnasium in Aschaffenburg. Nach dem Abitur studierte er Musik (Gesang / Klavier) und Germanistik an der Universität Frankfurt/ Main. Seit dem Staatsexamen arbeitet er als Lehrer und Leiter Lehrerer qualifizierter Chöre. Daneben übernimmt er Aufgaben als Dozent, Juror, Stimmbildner und Trainer in Workshops. Mit seinen Chören nimmt er regelmäßig und mit großem Erfolg an nationalen und internationalen Chorwettbewerben teil und pflegt seit vielen Jahren intensive Kontakte zu ausländischen Ensembles. Viele Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen wurden unter seiner Leitung realisiert.

Der Festivalchor

Der Festivalchor, der die internationalen Gäste musikalisch begrüßt und verabschiedet, wurde im März 2014 - nach den großen Erfolgen von 1996 bis 2012 wieder aktiviert und mit interessierten und qualifizierten Sängerinnen und Sängern besetzt. Der Chor repräsentiert unsere Region auf einem anspruchsvollen musikalischen Niveau.

Gesucht waren auch diesmal motivierte Sängerinnen und Sänger mit guter Singstimme, die möglichst ein Instrument spielen und das Vom-Blatt-Singen beherrschen.

Die Bereitschaft zur häuslichen Vorbereitung war Bedingung, da der Chor nur zweimal zweieinhalb Stunden im Monat, jeweils am Wochenende, probt.

Die Basis für die Männerstimmen bildet das VOCALENSEMBLE MÖMLINGEN, ein Auswahl-Männerchor, der seit 1989 von Klaus G. Mueller geleitet wird und auf zahlreiche Erfolge zurückblicken kann,
u.a. Deutscher Chorwettbewerb Stuttgart 1990, Franz-Schubert-Wettbewerb Wien 1992, Orlando di Lasso–Chorwettbewerb Rom 1995, ZDF-Fernsehwettbewerb „Deutschland Deine Chöre“ 1998,
Internationaler Chorwettbewerb Riva del Garda / Italien 2000.

2001 gewinnt das Vocalensemble den 6. Chorwettbewerb Bayern und qualifiziert sich für den 6. Deutschen Chorwettbewerb in Osnabrück. Dort erreicht der Chor 2002 den 1. Platz in der Erwachsenenkategorie der Männerchöre und wird damit in seiner Kategorie bester Männerchor Deutschlands.

2005 qualifiziert er sich erneut beim Bayerischen Chorwettbewerb für die Teilnahme am 7. Deutschen Chorwettbewerb in Kiel. Dort erhalten im Mai 2006 die drei besten Männerchöre Deutschlands das Prädikat „ mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“, darunter auch die Mömlinger Sänger.

SOPRAN
1. Bliß Eva, Frankfurt
2. Burkhardt Christina, Hofstetten
3. Fey Selina, Höchst
4. Fickinger Barbara, Brensbach
5. Freiburg Ute, Collenberg
6. Fröhlich Lucie, Höchst
7. Fuchs Kati, Wörth
8. Hohm Birgit, Erlenbach
9. Krautschneider Barbara, Klingenberg
10. Kullmann Petra, Elsenfeld
11. Lausberger Esther, Schneeberg
12. Lutz Traudel, Höchst
13.Mohrhard Kerstin, Kleinwallstadt
14. Müller Elena-Maria, Hanau
15. Seibold Karin, Höchst
16. Staab Heidi, Kleinwallstadt
17. Zollfrank-Palfi Ilona, Trennfurt

ALT
1. Bachmann Elke, Kleinwallstadt
2. Back-Wohlfeld Carolina, Großostheim
3. Breu Annette, Breuberg
4. Bullemer-George Sabine, Weilbach
5. Fleck Susanne, Höchst
6. Grimm Simone, Amorbach
7. Kromelis Monika, Aschaffenburg
8. Peisl Sabine, Großheubach
9. Rachor Galina, Obernburg
10. Rollmann Birgit, Pflaumheim
11. Schmidt Gabriele, Großheubach
12. Wolf Melanie, Mömlingen

TENOR
1. Becker Roland, Großostheim
2. Fecher Helmut, Mainaschaff
3. Freudenberger Wolfgang, Eschau
4. Mann Alexander, Hösbach
6. Mann Manfred, Eisenbach
7. Nuß Paul, Höchst
8. Stein Thomas von, Bad König
9. Venderbosch Willem, Bürgstadt
10. Wolf Stefan, Leidersbach
11. Wolf Wilhelm, Leidersbach

BASS
1. Adrian Ludwig, Großwallstadt
2. Appel Burkhard, Eisenbach
3. Appel Helmut, Eisenbach
4. Bast Matthias, Eisenbach
5. Kern Ralf, Obernburg
6. Köhler Manfred, Großwallstadt
7. König Daniel, Trennfurt
8. Markert Lothar, Trennfurt
9. Mayer Walter, Mainaschaff
10. Müller Robert, Großheubach
11. Ottenbreit Klaus, Großwallstadt
12. Pfeffer Gerhard, Sulzbach
13. Stapf Wolfram, Leidersbach


Karl-Friedrich Beringer, der Juror

Karl-Friedrich BerningerKarl-Friedrich Beringer studierte am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium und gründete 1970 noch als Student in seinem Heimatort Neuendettelsau den Amadeus-Chor, welchen er bis 1993 leitete. Im Januar 1978 übernahm er von Chorgründer Hans Thamm die Leitung des Windsbacher Knabenchors, den er 35 Jahre musikalisch und künstlerisch prägte.

Schwerpunkt von Beringer's musikalischer Arbeit war das gesamte Spektrum der A-cappella-Chorliteratur von der Renaissance bis zur Gegenwart. Bei chorsymphonischen Werken und Oratorien arbeitete er mit international renommierten Orchestern zusammen, u.a. mit dem Deutschen Symphonie- Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Rundfunkorchester, dem Melbourne Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern, den Deutschen Kammer-Virtuosen Berlin, dem Münchener-, Wiener- u. Prager Kammerorchester, sowie der Akademie für Alte Musik Berlin. Als Chor- und Orchesterdirigent war Beringer regelmäßig zu Gast bei internationalen Musikfesten. Mehrfach leitete er Aufführungen seiner Windsbacher beim Bachfest Schaffhausen, den Musikfestspielen Luzern, beim Internationalen Bach-Fest Leipzig, der Bachwoche Ansbach, bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten und dem Rheingau Musik Festival. Einladungen zu bedeutenden Konzertreihen und Festivals in ganz Europa und internationale Tourneen u.a. in die USA, Südamerika, Australien, Taiwan, China, Japan und Israel dokumentieren das hohe Ansehen, das Karl-Friedrich
Beringer als Leiter der Windsbacher genoss. Besondere Anerkennung erwarb er sich mit Aufführungen der großen Oratorien und Kantaten Johann Sebastian Bachs, Georg Friedrich Händels „Messias", Felix Mendelssohn Bartholdys "Elias" und dessen 2. Sinfonie „Lobgesang“, dem Requiem von W. A. Mozart und Johannes Brahms, sowie Igor Strawinskys "Psalmensinfonie". Die meisten dieser Werke liegen auf CD vor. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Fernseh- und Rundfunkproduktionen.

Seit seinem Abschied von den „Windsbachern“ im Februar 2012 erhält Karl-Friedrich Beringer immer wieder Einladungen aus dem In- und Ausland (u. a. Internationale Orgelwoche Nürnberg, Münchener Bachchor, Bach-Festival Montreal, Orquestra Barroca Catalana, Cor Lieder Càmera) um mit Chören und Orchestern zu arbeiten. 

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